Möhrensuppe mit Ingwer und Orange
Das Möhre süß ist, wusste ich schon. Dass sie aber auch als scharfes Gemüse bezeichnet wird, war mir neu. In der chinesischen Ernährungslehre wird ihr Geschmack als süß/scharf bezeichnet und diesmal erwischte ich tatsächlich Möhren, die einen leicht scharfen Geschmack hatten. Die Möhre enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, vor allem das Vitamin A, welches wir für unsere Sehkraft brauchen, viele B Vitamine, C, Kalium, Kalzium und vieles mehr. Vitamin A ist fettlöslich, weshalb ich die Möhre gern in Kokosöl mit anbrate. Man sollte die Möhre auch nicht schälen, nur gut abwaschen, denn in ihrer Schale stecken viele wichtige Flavonoide, die vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. In der Kombination mit Ingwer, wird gerade in der kalten Jahreszeit, eine wärmende, wohltuende und leckere Mahlzeit daraus.
Zutaten
Die Gewürze
Zubereitung
Schälen, schnippeln, hacken
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Vorbereiten unserer vielen Gemüsesorten
Als erstes bereiten wir unser Gemüse vor. Kartoffeln, Sellerie, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch schälen. Den Porree und die Möhren in Scheiben schneiden und abwaschen. Sellerie und Kartoffeln in Würfel schneiden. Die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Die Kräuter klein hacken.
Anbraten und kochen.
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Erst anbraten, dann köcheln
In einem großen Topf das Kokosöl schmelzen. Darin als Erstes die Zwiebeln, kurze Zeit später den Knoblauch und den Ingwer glasig anbraten. Sellerie und Möhren dazu geben und mit brutzeln für nochmal ungefähr 10 Minuten. Das restliche Gemüse und die Gewürze dazu geben. Alles kräftig durchrühren und nochmals für etwa 5 Minuten mitbraten. Mit dem Orangensaft ablöschen und mit Wasser auffüllen. Alles für etwa 30 Minuten köcheln lassen. In den letzten 5 Minuten die Kräuter hinzufügen.
Wenn alles gut durchgekocht ist, wird püriert. Wem die Suppe zu dick ist, kann gern noch etwas Wasser hinzufügen und mit Salz und Ahornsirup abschmecken.
Die Hafercreme unterrühren oder auf dem Teller mit anrichten. Noch ein paar Kräuter darüber streuen, gern auch mit Kürbiskernen oder Kürbiskernöl verfeinern und schmecken lassen.
Guten Appetit!
