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Kartoffelstampf. Wir lieben ihn! Ein typisches Thüringer Gericht.

Meine Oma machte früher immer diese schnellere Variante vom Stärkekloß wenn einmal die Zeit fehlte, um Klöße zu machen. Als ich mich noch nicht selbst an Omas Stärkeklöße heran getraut habe, gab es oft den Kartoffelstampf. Schmeckt wie Kloß, nur das man die Masse nicht formt und nochmal im heißen Wasser ziehen lassen muss. Mit einer ordentlichen Prise Muskat verfeinert ist diese Beilage ein vielseitiger Begleiter zu zum Beispiel, Weißkraut-Kasseler Pfanne, Eisbein und Sauerkraut oder wie wir es einfach mal probiert haben, zu Wildschein und Wirsinggemüse. Es gibt noch viele Gerichte wo diese "Kloßvorstufe" passt, probiert es einfach mal aus.

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Früher gab es bei Oma jeden Sonntag die Klöße, entweder Stärkeklöße oder die echten Thüringer Klöße. Ich weiß noch wie ich als Kind auf der alten Schleuder saß und ordentlich durchgeschüttelt wurde, als dem Kloßschab so seine Flüssigkeit abgepresst, bzw. geschleudert wurde. Meine Oma hat immer riesige Klöße gemacht, und davon einen großen Topf voll. Der Kloßschab wurde in Kloßsäcke eingefüllt, verschlossen und ab in die Wäscheschleuder. Geschwefelt wurden sie auch, die Klöße, damit sie ihre schöne hellgelbe Farbe behielten.

Heute spare ich mir das schwefeln und auch das schleudern. Mit einem Leinentuch, Geschirrtuch oder einem Kloßsäckchen, kann man prima die Flüssigkeit abpressen. Und auch wenn ich nicht schwefele, meine Klöße bleiben schön gelb.

Das Rezept für Omas Stärkeklöße, wir Kinder nannten sie immer Watteklöße, findet ihr auch bald auf meiner Seite. Das ist übrigens der Lieblingskloß von meiner Tochter, weshalb ich die "Watteklöße" öfter auf den Teller zaubere. Außerdem sind sie weniger aufwendig, geschmacklich aber genauso gut wie unsere Thüringer Klöße.

Und was ich noch immer benutze, Omas alten Holzquirl. Den hat sie immer nach Weihnachten aus den Weihnachtsbaumspitzen geschnitzt. Er ist schon leicht angebrochen an einem Ästchen, aber er hält schon fast 20 Jahre.

Oma Anneliese, das Rezept ist für dich. Danke das du mir soviel beigebracht hast und immer da warst. Für mich bleibst du die beste Köchin der Welt!

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Das Möhre süß ist, wusste ich schon. Dass sie aber auch als scharfes Gemüse bezeichnet wird, war mir neu. In der chinesischen Ernährungslehre wird ihr Geschmack als süß/scharf bezeichnet und diesmal erwischte ich tatsächlich Möhren, die einen leicht scharfen Geschmack hatten. Die Möhre enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, vor allem das Vitamin A, welches wir für unsere Sehkraft brauchen, viele B Vitamine, C, Kalium, Kalzium und vieles mehr. Vitamin A ist fettlöslich, weshalb ich die Möhre gern in Kokosöl mit anbrate. Man sollte die Möhre auch nicht schälen, nur gut abwaschen, denn in ihrer Schale stecken viele wichtige Flavonoide, die vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. In der Kombination mit Ingwer, wird gerade in der kalten Jahreszeit, eine wärmende, wohltuende und leckere Mahlzeit daraus.

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Wieder ein Klassiker aus der DDR. Im "Speisezentrum" unserer Schule, gab es das Gericht früher oft. Da war die Soße eher grau und als Kind mochte ich Senf überhaupt nicht. Das hat sich mit den Jahren natürlich geändert, besonders seit ich den „Thüringer Senf“ aus der Mühle Kleinhettstedt für mich entdeckt habe.

Der wird ganz langsam steingemahlen, so dass er sich nicht erhitzt und die wertvollen Senföle erhalten bleiben. Ich habe übrigens in der Kleinhettstedter Mühle einmal eine sehr interessante Führung mitgemacht und mir die Herstellung angeschaut. Toll, was man dabei alles über Senf und seine Herstellung lernt. Der Mühlen-Senf ist schön grob und gut scharf, nicht zu vergleichen mit industriell hergestelltem Senf.

Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, das mir dieser Senf wunderbar bei Erkältungen oder sonstigen Erkrankungen der oberen Atemwege hilft. Entzündungshemmend und schweißtreibend, genau das was man bei einem Infekt braucht. Ich mische mir dann immer zu gleichen Teilen Senf und Honig und nehme mehrmals über den Tag verteilt einen Teelöffel zu mir - Tut gut und befreit, nicht nur die Nase.

Ich könnte euch so viel über die positiven Eigenschaften von Senfölen erzählen, aber wir wollen ja kochen. Sicher mache ich in Zukunft noch eine extra Rubrik mit Senfgerichten, in der ich euch mehr über diese interessanten Senföle berichte. Gut zu wissen jedenfalls, dass Senf gesund ist. Das Beste am Mühlensenf, er schmeckt auch noch richtig lecker!

In meiner Senfsoße verwende ich weder Essig noch den in Thüringen bekannten und gerne verwendeten guten, alten Bornsenf. Aber das war nun mal das DDR Rezept, weswegen ich auch diese Soße einmal kochen werde, um meine angekündigte Speisezentrum Rubrik zu befüllen. ;-) Zucker muss ich übrigens auch nicht zusetzen, das erübrigt sich nämlich bei der Verwendung vom „süßen“ Mühlensenf.

Den Senf werde ich in naher Zukunft auf meine Website stellen, damit ihr ihn ausprobieren könnt und auch meine verschiedenen Senfrezepte werdet ihr nach und nach dort finden.

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Ein Wintergemüse, welches zu dieser Jahreszeit nicht fehlen darf. Es schmeckt nicht nur phantastisch, es ist auch gesund. Neben einer Vielzahl von Vitaminen, wie Vitamin A, E, K, Folsäure, sind auch einige Mineralstoffe enthalten. Vitamin C hat der Wirsing reichlich, aber man müsste ihn roh essen, um das Vitamin C zu bekommen. Es zerfällt nämlich bei 70°. Ballaststoffe die uns satt machen und Bitterstoffe zur Fettverdauung sind ebenfalls drin. Also ein echtes Superfood, wie man sich es wünscht und dabei auch noch mega lecker.

Ich koche es gern als Beilage zu Fleisch und Kartoffeln, in einer Wirsingpfanne, als Eintopf oder auch als Wirsingroulade. Da kommen von mir bestimmt noch einige Rezepte auf meiner Seite, denn für meinen Mann ist es ein Lieblingsgemüse.

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Ein Hefeteig belegt mit glasig gedünsteten Zwiebeln und herzhaftem Speck. Allein der Duft, der beim backen durch die Wohnung zieht, lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen.

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Eine einfache, aber sehr leckere Tomatensoße, die bei manchen von euch Erinnerungen wecken wird. Die einzige Soße, in der die Nudeln auch mal schwimmen dürfen! Dazu gab es zu DDR Zeiten, im Speisezentrum der Schule, Jägerschnitzel und Spirellis. Ein Gericht auf das sich noch heute jedes Kind freut und seinen Teller blitzeblank lecken wird.

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Eine Suppe die wir wirklich gern essen. Was bei uns nicht fehlen darf, "Maggikraut", wie Oma es immer nannte, besser bekannt als Liebstöckel. Die Kombination von ordentlich Liebstöckel und Bohnenkraut gibt der Suppe ihren einzigartigen Geschmack. Das einzige, was mich an Omas Bohnensuppe immer gestört hat, die Brühe war mir zu klar und dünn. Dann hab ich sie einfach ein wenig abgeändert und habe nun eine prima, sämige Konsistenz. Der Trick, einfach schön mehlig kochende Kartoffeln und eine Büchse weiße Bohnen mit dran. Schon ist die Brühe etwas sämiger und nicht mehr klar.

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Bratkartoffeln, ein Gericht welches man seit frühester Kindheit kennt. Es gibt viele Varianten, doch das bewährte Rezept mit Zwiebeln, Kümmel und Schinkenspeck, ist meiner Meinung nach immernoch das beste. Wie die rohen Brätlinge schön knusprig und gar werden, früher hat mich das manchmal zum verzweifeln gebracht. Entweder sie waren fast schwarz und haben noch geschnurbst beim kauen, oder ich hab sie vorgekocht und sie sind matschig, hell gewesen und hätten sich für einen Brei besser geeignet. Zum Vorkochen hatte ich eigentlich nie Lust, ich wollte es schnell und einfach haben und außerdem den vollen Geschmack der Kartoffel. Braten tue ich die rohen Scheiben in etwas Butteröl (Ghee), ein Garant für das knusprige, oder einer Butter-Öl Mischung. Das Fett vom Schinken reicht nicht aus ,da ich sehr mageren verwende.

Probiert es einfach mal aus, ich freue mich wenn ihr mir Rückmeldung gebt, ob eure so schön braun und knusprig geworden sind, wie meine.

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Eine einfache, aber sehr leckere Tomatensoße die bei einigen Erinnerungen wecken wird. Die gab es nämlich in der DDR Schulküche, bei uns "Speisezentrum" genannt. Wenn es die gab, waren die Teller blitzeblank abgeleckt und wer Glück hatte, bekam sogar einen Nachschlag. Die einzige Soße in der die Nudeln auch mal schwimmen dürfen, Löffel für Löffel ein Genuss! Ein Gericht auf das sich noch heute jedes Kind freut.

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