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Eines meiner liebsten Fleischgerichte von unserer kanarischen Lieblingsinsel Teneriffa: kräftig gewürztes Kaninchen in einer dunklen Rotweinsoße. Als ich das Gericht zum ersten Mal dort gegessen habe, war ich mir sicher: Das ist keine helle Weißweinsoße, wie die meisten Rezepte beschreiben, sondern eine aromatische, dunkle Rotweinsoße. Also habe ich gesucht, verglichen – und dann einfach selbst ausprobiert.

Mit der Zeit habe ich in verschiedenen einheimischen Guachinches, den kleinen, urigen Gaststuben auf Teneriffa, ganz unterschiedliche Varianten gegessen: mal mit dunkler Soße, mal mit heller, manchmal sogar ganz ohne. Eine Sache war aber immer gleich – ordentlich Knoblauch musste dran.

Also habe ich angefangen zu testen, anzupassen und zu verfeinern, bis es für mich genau gepasst hat. Und jetzt bin ich zufrieden. Hier ist also mein kanarisches Knoblauch-Kaninchen.

Dazu passen natürlich am besten Papas Arrugadas – die kanarischen Runzelkartoffeln mit Salzkruste – zusammen mit Mojo Rojo und Mojo Verde. Aber ganz ehrlich: Ich habe auch schon Thüringer Klöße dazu gemacht – und es schmeckt einfach richtig gut.

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Könnte ich ständig essen. Und keines meiner Geschnetzelten Rezepte ist gleich. Mein Mann sagte dann irgendwann, jetzt schreib doch endlich mal deine Rezepte mit. Und nun mach ich das. Also wirds in Zukunft auf meiner Seite, noch mehr Varianten vom Geschnetzelten geben.

Gerade ernähre ich mich Abends Kohlehydratfrei, beziehungsweise "Low" und seit dem purzeln die Weihnachtspfunde. Langsam aber stetig. Und da ist so ein leckeres Geschnetzeltes oft auf meinem Speiseplan, manchmal einfach ohne Beilage und wenn dann gerne mit Kohlrabi- Stampf.

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Endlich ein Frühstück, das mich nicht gleich wieder müde macht. Am Tag vorher wird alles schön eingeweicht und am nächsten Morgen ganz in Ruhe durchgekocht. Ein deutscher Ernährungsexperte würde die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und sagen, dass durch die lange Kochzeit viele Vitamine verloren gehen. Aber der Chinese sagt, gerade durch die lange Kochzeit wird dem Müsli viel Energie für das Qi zugeführt. Und durch die Wildheidelbeeren und den Apfel, der erst nach dem Kochen untergemischt wird, hat man genügend frische Vitamine.

Das ist nur eine Version des Müslis, mit Hirse und Buchweizen. Ich werde nach und nach alle Versionen probieren und sie in meinen Blog schreiben.

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Das Möhre süß ist, wusste ich schon. Dass sie aber auch als scharfes Gemüse bezeichnet wird, war mir neu. In der chinesischen Ernährungslehre wird ihr Geschmack als süß/scharf bezeichnet und diesmal erwischte ich tatsächlich Möhren, die einen leicht scharfen Geschmack hatten. Die Möhre enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, vor allem das Vitamin A, welches wir für unsere Sehkraft brauchen, viele B Vitamine, C, Kalium, Kalzium und vieles mehr. Vitamin A ist fettlöslich, weshalb ich die Möhre gern in Kokosöl mit anbrate. Man sollte die Möhre auch nicht schälen, nur gut abwaschen, denn in ihrer Schale stecken viele wichtige Flavonoide, die vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. In der Kombination mit Ingwer, wird gerade in der kalten Jahreszeit, eine wärmende, wohltuende und leckere Mahlzeit daraus.

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Eine Suppe die süchtig macht. Bisher wusste ich nicht, wie gut Sellerie schmecken kann. Ich habe das Rezept von einer Freundin erhalten, die sich leidenschaftlich, seit vielen Jahren mit der Traditionellen chinesischen Medizin beschäftigt. Ein wunderbares Rezept aus der chinesischen Ernährungslehre. In der Chinesischen Medizin spielen Nahrungsmittel eine zentrale Rolle und werden oft mit heilenden Kräften in Verbindung gebracht. „Ein guter Koch ist auch ein guter Arzt“, sagt ein bekanntes chinesisches Sprichwort.

Lebensmittel wirken auf den Körper unterschiedlich, je nach ihrem Geschmack, ihrer Temperatur, ihrem Bezug zu bestimmten Funktionskreisen und ihrer Zubereitungsart. Schon früh erkannten die alten Chinesen, wie wichtig eine ausgewogene, vielfältige und genussvolle Ernährung für Gesundheit und persönliches Wohlbefinden ist.

Ein einfaches und schmackhaftes Gericht.

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Eine Suppe die wir wirklich gern essen. Was bei uns nicht fehlen darf, "Maggikraut", wie Oma es immer nannte, besser bekannt als Liebstöckel. Die Kombination von ordentlich Liebstöckel und Bohnenkraut gibt der Suppe ihren einzigartigen Geschmack. Das einzige, was mich an Omas Bohnensuppe immer gestört hat, die Brühe war mir zu klar und dünn. Dann hab ich sie einfach ein wenig abgeändert und habe nun eine prima, sämige Konsistenz. Der Trick, einfach schön mehlig kochende Kartoffeln und eine Büchse weiße Bohnen mit dran. Schon ist die Brühe etwas sämiger und nicht mehr klar.

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Für Chili gibt es viele verschiedene Rezepte. Im original mexikanischen Chili findet man weder Bohnen, noch Mais oder Rinderhack. Das wichtigste bei einem guten Chili ist die optimale Gewürzmischung. Ich habe viele Rezepte ausprobiert und irgendwann mein eigenes Rezept gefunden, wenn auch manche Zutaten etwas ungewöhnlich sind. Ein gutes Stück Rindfleisch, welches klein geschnitten und scharf angebraten, wird mit Malzbier abgelöscht, das gibt dem Chili die nötige Süße. Für den rauchigen Geschmack brate ich Suppengemüse mit Schinkenspeck an. Bohnen und Mais fehlten mir beim original mexikanischen Rezept also mach ich sie dran. Und weil ich mein Chili gern bunt und vielseitig mag, kommt noch roter Spitzpaprika dazu. Ein gutes Chili braucht Zeit. Ich koche es meist am Vortag und wärme es am nächsten Tag auf. Das Toping sind einfach saure Sahne, ein paar Nacchos und etwas grünes, wie Kresse oder Koriander. Meine Freunde lieben es und vielleicht gefällt es euch auch. Übrigens, nehmt einfach das doppelte Rezept wenn ihr im Frühjahr den Gulaschkessel heraus holt. Über offenem Feuer macht sich das Chili einfach super.

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