Ein Wintergemüse, welches zu dieser Jahreszeit nicht fehlen darf. Es schmeckt nicht nur phantastisch, es ist auch gesund. Neben einer Vielzahl von Vitaminen, wie Vitamin A, E, K, Folsäure, sind auch einige Mineralstoffe enthalten. Vitamin C hat der Wirsing reichlich, aber man müsste ihn roh essen, um das Vitamin C zu bekommen. Es zerfällt nämlich bei 70°. Ballaststoffe die uns satt machen und Bitterstoffe zur Fettverdauung sind ebenfalls drin. Also ein echtes Superfood, wie man sich es wünscht und dabei auch noch mega lecker.
Ich koche es gern als Beilage zu Fleisch und Kartoffeln, in einer Wirsingpfanne, als Eintopf oder auch als Wirsingroulade. Da kommen von mir bestimmt noch einige Rezepte auf meiner Seite, denn für meinen Mann ist es ein Lieblingsgemüse.
Als erstes wird alles klein geschnippelt. Die Zwiebel und die Möhre in Würfel, den Knoblauch fein hacken und den Wirsing vierteln und in feine Streifen schneiden. In einem ausreichend großen Topf die Butter schmelzen und die Zwiebel darin andünsten. Währenddessen den Apfel grob mit dazu reiben und den Knoblauch dazu und mit braten, bis die Zwiebel schön glasig ist. Nun den Wirsing, Salz, Kümmel und Muskat dazu geben und etwa 100 ml Wasser mit in den Topf. Deckel darauf und alles zwischen 15 und 20 Minuten dünsten. Wer den Wirsing bissfest mag, benötigt nur 10 min Kochzeit. Bei Winterwirsing braucht man stattdessen etwa 25 Minuten, denn dessen Blätter sind viel kräftiger und robuster. Während der Kochzeit darauf achten, das das Wasser nicht komplett verdampft, bei Bedarf etwas nachgießen. Am Ende der Kochzeit soll es aber nahezu verkocht sein. Dann kommt der Kräuterfrischkäse dazu, schön vermengen und nochmals abschmecken. Fertig ist unser Wirsing.
Als Beilage passt er zu allen Fleischsorten, zu Lachs, zu Nudeln, aber immernoch am liebsten zu Kartoffeln.
Guten Appetit!
Rezept von Speisezentrum.de